RIT® Reflexintegrationstraining


Bist du neugierig geworden und willst wissen wie ein RIT-Training abläuft?

Kostenloses Erstgespräch

Vertrauen ist für mich wichtig. Im kostenlosen Erstgespräch können wir uns unverbindlich kennenlernen und die Problematik deines Kindes besprechen. Wenn du den Fragebogen (weiter unten) schon ausgefüllt hast, können wir ihn besprechen. Dabei erfährst du, ob das Reflextraining für dein Kind Sinn macht.

Der erste Termin

Mit einem Zeichentest und einer ausführlichen neuromotorischen Untersuchung wird der Entwicklungsstand deines Kindes überprüft. Nach Feststellung der noch aktiven Reflexe besprechen wir den Trainingsplan und ihr bekommt gleich die ersten Übungen mit nach Hause.

Das Training

Das RIT Reflexintegrationstraining erstreckt sich in der Regel über einen Zeitraum von 6 - 11 Monaten.

Alle 4 Wochen findet ein Termin in der Praxis statt. In dieser Stunde überprüfen wir die Reflexe auf ihre Aktivität und integrieren sie durch gezielte Übungen und gleichzeitiger, bilateraler Gehirnstimulierung ( Musik). Anschließend besprechen wir die Hausaufgaben für den kommenden Monat.

Ohne Üben geht es nicht

Übungen werden zu Hause täglich durchgeführt. Dazu solltet ihr jeden Tag etwa 10 Minuten einplanen. Das ist wichtig für den Erfolg des Trainings. Denn nur so können neue, stabile, neuronale Verbindungen im Gehirn geschaffen werden.  Kinder brauchen dafür die Unterstützung ihrer Eltern!

Abschlussgespräch

Zum Abschluss des Trainings wiederholen wir die ganz zu Anfang durchgeführten Tests für ein aussagekräftiges Endergebnis. Außerdem hast du noch einmal die Möglichkeit, Fragen zu stellen und bekommst Tipps für die nächste Zeit zu Hause.


Lade dir hier kostenlos den Elternfragebogen herunter. 

Bei mehr als fünf JA-Antworten ist ein Test sinnvoll.

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Hier kannst du dir den Test für Erwachsene herunterladen

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Hier noch die Antworten auf die häufigsten Fragen:

Was sind frühkindliche Reflexe?

Reflexe sind biologisch festgelegte, unwillkürliche Bewegungsmuster, die durch das Stammhirn gesteuert werden. Das heißt, wir können sie willentlich nicht beeinflussen.

 

Frühkindliche Reflexe spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Kinder. Sie werden in der Schwangerschaft und im frühen Babyalter angelegt. Bei der Geburt helfen sie den Babys, sich richtig aus dem Geburtskanal herauszudrehen. 

 

Für Babys sind sie sozusagen der "Fitnesstrainer", der sie dazu veranlasst, bestimmte Bewegungen immer und immer wieder zu machen. So können sie zum einen den nötigen Muskeltonus aufbauen, der sie befähigt, sich aufzurichten. Zum anderen werden dadurch  im Gehirn die verschiedenen Gehirnareale miteinander vernetzt und es entstehen stabile Nervenverbindungen.

 

Wir können unser Gehirn nur in vollem Umfang nutzen, wenn es genug dieser stabilen Verbindungen gibt. Nur dann können wir unsere Bewegungen gut koordinieren, haben eine gute Raum- und Körperwahrnehmung. Nur dann können wir später still sitzen, einen Stift unverkrampft halten, Buchstaben erkennen, aber auch nur dann können wir uns gut konzentrieren, gut mit unseren Gefühlen umgehen u.v.m.

 

Was haben frühkindliche Reflexe mit Konzentration zu tun?

Wenn die frühkindlichen Reflexe ihren Dienst erfüllt haben und Kinder ihre Bewegungen willentlich steuern können, sollten sie eigentlich "abgeschaltet" werden. Oft geschieht das aber nicht und es bleiben Restmuster der Reflexe aktiv. Das kann viele Ursachen haben:

  • Stress in der Schwangerschaft
  • eine Kaiserschnittgeburt
  • Babys liegen zu wenig auf dem Bauch
  • Kinder lassen einen Entwicklungsschritt aus (z.B. das Krabbeln)

Das bedeutet,

  • dass sich wichtige neuronale Verbindungen im Gehirn nicht stabil bilden konnten. Das kann z.B. zur Folge haben, dass die Raumwahrnehmung nicht richtig ausgebildet ist. Wenn sich ein Kind aber nicht richtig im Raum orientieren kann, dann ist es "tollpatschig", stößt sich oft an oder wirft etwas um. Es kann schlecht Ordnung halten und sich nur schwer organisieren. Und es kann sich auch nur schwer im Buchstaben- oder Zahlenraum orientieren.
  • dass der Körper ständig die Restmusterbewegungen des frühkindlichen Reflexes ausüben möchte. Kinder lernen meist, die Bewegung zu kompensieren (zu unterdrücken). Das heißt aber, dass das Gehirn dafür viel Kraft aufbringen muss und sie die meiste Zeit damit beschäftigt sind, etwas NICHT zu tun. So bleibt wenig Kapazität dafür, sich auf das zu konzentrieren, was wichtig wäre. Du kannst das ja einmal selbst ausprobieren: Versuche einmal fünf Minuten lang, nicht zu blinzeln und gleichzeitig einem Gespräch zu folgen. Sieh dann mal, was du von der Unterhaltung mitbekommen hast bzw. wie anstrengend es war, den Inhalt zu erfassen. 

Was bewirkt RIT?

Das Reflexintegrationstraining RIT setzt auf drei Ebenen an:

  1. Durch bilaterale Stimulierung wird das Gehirn in einen optimalen Lernzustand versetzt.
  2.  Die Bewegung wird nocheinmal für vier Wochen täglich nachgemacht. 
  3. Das Bewegungsmuster wird durch isometrische Übungen gehemmt.

So können neue Verbindungen und stabile Nervenbahnen gebildet werden. Das Gehirn bekommt eine zweite Chance, die Entwicklung nachzuholen.

Hast du noch Fragen zum RIT-Reflextraining oder möchtest dein Kind testen lassen?

Ich freue ich mich auf deinen Anruf oder deine Mail!

Bildquellen: Hintergrundbild: Adobe Stock. "E-Learning": Pixabay